{"id":163,"date":"2025-09-15T20:20:43","date_gmt":"2025-09-15T20:20:43","guid":{"rendered":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/?p=163"},"modified":"2025-09-17T13:28:09","modified_gmt":"2025-09-17T13:28:09","slug":"werk-um-architekten-nachhaltig-bauen-mit-holz-und-haltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/werk-um-architekten-nachhaltig-bauen-mit-holz-und-haltung\/","title":{"rendered":"werk.um architects \u2013 Sustainable building with wood and attitude"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":171,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-163","post","type-post","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-work"],"grid":"{\r\n  \"colCount\": 12,\r\n  \"colGutter\": 1,\r\n  \"rowGutters\": [\r\n    5,\r\n    5\r\n  ],\r\n  \"frameMargin\": 5,\r\n  \"leftFrameMargin\": 5,\r\n  \"rightFrameMargin\": 5,\r\n  \"topFrameMargin\": 0,\r\n  \"mus\": {\r\n    \"colGutterMu\": \"%\",\r\n    \"rowGutterMu\": \"%\",\r\n    \"topFrameMu\": \"px\",\r\n    \"bottomFrameMu\": \"%\",\r\n    \"frameMu\": \"%\"\r\n  },\r\n  \"bottomFrameMargin\": 5,\r\n  \"rowAttrs\": [\r\n    {\r\n      \"relid\": 5\r\n    },\r\n    {\r\n      \"relid\": 4\r\n    },\r\n    {\r\n      \"relid\": 1\r\n    }\r\n  ],\r\n  \"bgColor\": null,\r\n  \"bgImage\": null,\r\n  \"cont\": [\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p class=\\\"_Medium\\\">werk.um architekten \u2013 Nachhaltig bauen mit Holz und Haltung<\/p><p>\u00a0<\/p><p><span style=\\\"color: #ffffff;\\\">Das Architekturb\u00fcro werk.um architekten aus Darmstadt plant und realisiert vor allem nachhaltige Holz- und Holzmodulbauten wie Schulen, Kinderg\u00e4rten und Wohnprojekten. Fokus der Architekt*innen liegt auf Suffizienz, Bestandserhalt und \u00f6kologisch durchdachten L\u00f6sungen.\u00a0 <\/span><span style=\\\"color: #ffffff;\\\">Werk.um arbeitet nach der Maxime \u201eAnders\u202f\u2013\u202fBesser\u202f\u2013\u202fWeniger\u201c. Weniger Technik, nat\u00fcrliche Materialien, einfache und flexible Geb\u00e4ude \u2013 das sorgt f\u00fcr robuste, langlebige Architektur mit niedrigem \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck und hohem Nutzerkomfort.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 3,\r\n      \"colspan\": 6,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 15,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 3,\r\n      \"relid\": 6,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"textAnimation\": {\r\n        \"enableTextAnimation\": false\r\n      }\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 3,\r\n      \"colspan\": 6,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 3,\r\n      \"relid\": 3,\r\n      \"attid\": 171,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif.jpg\",\r\n        \"_3840\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif-3840x2560.jpg\",\r\n        \"_3200\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif-3200x2134.jpg\",\r\n        \"_2560\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif-2560x1707.jpg\",\r\n        \"_1920\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif-1920x1280.jpg\",\r\n        \"_1280\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif-1280x853.jpg\",\r\n        \"_1024\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif-1024x683.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif-768x512.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif-512x341.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Werk_um.tif-265x177.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 4012,\r\n      \"h\": 2675,\r\n      \"ar\": 0.6667497507477568,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"textAnimation\": {\r\n        \"enableTextAnimation\": false\r\n      }\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p class=\\\"_CapsSmall\\\"><span>INTERVIEWERIN<\/span><\/p><p>Was ist aus eurer Sicht suffizienzorientiertes Wirtschaften?<\/p><p><span>\u00a0<\/span><\/p><p class=\\\"_CapsSmall\\\"><span>wERK.UM<\/span><\/p><p><span>Ich glaube, Suffizienz funktioniert am Ende nur im Zusammenspiel \u2013 also im System. Es reicht nicht, einzelne Angebote oder Produkte auf den Markt zu bringen. Vielmehr braucht es ein Umfeld, das Menschen \u00fcberhaupt erm\u00f6glicht, suffizient zu leben. <\/span><\/p><p><span>\u00a0<\/span><\/p><p><span>Nehmen wir das Beispiel Bauen: Wir unterscheiden da immer zwischen Hardware und Software. Wir k\u00f6nnen Geb\u00e4ude planen und bereitstellen, die suffizient genutzt werden k\u00f6nnen \u2013 das ist die Hardware. Aber wie sie genutzt werden, liegt bei den Bewohner*innen. Eine Vierzimmerwohnung kann eine WG beherbergen \u2013 oder auch von einer Einzelperson bewohnt werden. Damit sie suffizient genutzt wird, braucht es die passende 'Software' drumherum.<\/span><\/p><p><span>\u00a0<\/span><\/p><p>Das kann zum Beispiel durch Anreize geschehen \u2013 etwa g\u00fcnstigere Mieten bei kleinerem Wohnraum. Oder auch durch Regelungen und F\u00f6rderprogramme, die suffizientes Verhalten st\u00e4rken. Denn ich kann nicht erwarten, dass Menschen in eine kleinere Wohnung ziehen, wenn sie daf\u00fcr nicht weniger Miete zahlen. Und ich kann auch nicht erwarten, dass sie auf ein Auto verzichten, wenn der \u00f6ffentliche Nahverkehr nicht funktioniert. Was ich sagen will: Suffizientes Wirtschaften braucht mehr als nur ein gutes Produkt. Es braucht passende Gesch\u00e4ftsmodelle, politische Rahmenbedingungen, F\u00f6rderungen und eine gemeinsame gesellschaftliche Absicht. Nur dann kann das wirklich funktionieren \u2013 und das kann niemand alleine leisten.<\/p><p>\u00a0<\/p><p class=\\\"_Medium\\\" style=\\\"padding-left: 40px;\\\"><span style=\\\"color: #ffffff;\\\">\\\"Suffizientes Wirtschaften braucht mehr als nur ein gutes Produkt. Es braucht passende Gesch\u00e4ftsmodelle, politische Rahmenbedingungen, F\u00f6rderungen und eine gemeinsame gesellschaftliche Absicht.\\\"<\/span><\/p><p><span>\u00a0<\/span><\/p><p class=\\\"_CapsSmall\\\"><span>INTERVIEWERIN<\/span><\/p><p>Als ihr angefangen habt, suffizienzorientiert zu bauen, welche Herausforderungen und Konflikte sind da in diesem Zusammenhang entstanden?<\/p><p><span>\u00a0<\/span><\/p><p class=\\\"_CapsSmall\\\"><span>wERK.UM<\/span><\/p><p><span>Ich sammle einfach mal, was mir so durch den Kopf geht \u2013 denn die Konflikte, mit denen wir zu tun haben, sind vielf\u00e4ltig. Ein h\u00e4ufiger innerer Konflikt ist zum Beispiel: Wir als Architekt*innen finden, dass ein Bestandsgeb\u00e4ude erhalten werden sollte \u2013 der Bauherr oder die Bauherrin m\u00f6chte aber lieber neu bauen. Wir versuchen dann zu \u00fcberzeugen, zeigen M\u00f6glichkeiten auf. Aber wenn das nicht gelingt, akzeptieren wir das irgendwann. Denn oft lohnen sich Sanierungen unter den aktuellen Rahmenbedingungen schlicht nicht \u2013 politisch gesetzte Regeln, auf die wir nur wenig Einfluss haben.<\/span><\/p><p><span>\u00a0<\/span><\/p><p>Dann gibt es strukturelle Konflikte: Wenn wir Menschen dazu bringen, weniger zu bauen, verdienen wir weniger \u2013 weil unser Honorar an die Bausumme gekoppelt ist. Das passt schwer zu einem nachhaltigen Ansatz. Und doch sehen wir unsere Arbeit als Dienstleistung. Wenn jemand zu uns kommt und sagt: \u201aIch will ein Haus bauen\u2018, dann beraten wir ehrlich \u2013 auch mit dem Hinweis: \u201aVielleicht ist weniger besser\u2018. Aber wenn sie sich dennoch entscheiden zu bauen, machen wir unsere Arbeit. Am Ende m\u00fcssen auch wir von etwas leben.<\/p><p><span>\u00a0<\/span><\/p><p class=\\\"_CapsSmall\\\"><span>INTERVIEWERIN<\/span><\/p><p><span style=\\\"letter-spacing: 0em; text-indent: 0em;\\\">Wie w\u00fcrdet ihr die Wachstumsstrategie von werk.um beschreiben? Habt ihr eine Wachstumsstrategie oder wie wollt ihr in Zukunft wachsen?<\/span><\/p><p><span>\u00a0<\/span><\/p><p class=\\\"_CapsSmall\\\"><span>wERK.UM<\/span><\/p><p>Ehrlich gesagt: Wir haben keine formulierte Wachstumsstrategie. Es ist nicht so, dass wir nicht wachsen wollen \u2013 besonders mit den Dingen, bei denen wir \u00fcberzeugt sind, dass sie sinnvoll und richtig sind. Aber es gibt keinen festen Plan, kein \u201aSo und so viel Prozent pro Jahr\u2018. Wir bewegen uns eher entlang der Themen und Auftr\u00e4ge, bei denen wir glauben, einen Beitrag leisten zu k\u00f6nnen.<span>\u00a0<\/span>Einerseits sehen wir Wachstumspotenzial im \u201eInneren\u201c: Wir achten auf die Qualit\u00e4t unserer Arbeit, das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden und die Kultur in unserem Unternehmen. Andererseits sehen wir auch wirtschaftliches Potenzial im \u201e\u00c4u\u00dferen\u201c, indem wir beispielsweise das suffizienzorientierte Bauen durch Auftr\u00e4ge und Beratung verbreiten und dadurch wachsen.<span>\u00a0<\/span>Sind wir in den letzten Jahren gewachsen? Ja, wenn man auf die letzten zehn Jahre schaut, haben wir uns ungef\u00e4hr verdoppelt.<span>\u00a0<\/span>Wobei das ehrlicherweise nicht nur mit Umsatzsteigerungen in Suffizienzprojekten zu tun hat. Eigentlich f\u00fchlen wir uns mit unserer aktuellen Gr\u00f6\u00dfe ganz wohl. Sie passt gut zu unserer Kultur, funktioniert sozial. Wenn aber morgen jemand sagt: \u201aWir brauchen eine nachhaltige Stadt \u2013 k\u00f6nnt ihr die bauen?\u2018, dann w\u00fcrden wir sagen: Klar. Und<span>\u00a0<\/span>bei Bedarf weiter wachsen.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 2,\r\n      \"col\": 3,\r\n      \"colspan\": 6,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 3,\r\n      \"relid\": 2,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"textAnimation\": {\r\n        \"enableTextAnimation\": false\r\n      }\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/163","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=163"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/163\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=163"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/massvoll-wirtschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}